Auch Co. Pilotin Anna Maria Seidl holt sich den begehrten Titel in Krumbach. SUZUKI SWIFT ZMX erweist sich als sicheres u. standfestes Rallyefahrzeug.
Fotos: Daniel Fessl, Harald Illmer
Der 30-jährige Niederösterreicher Christoph Zellhofer feierte an diesem Wochenende bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach seinen bisher sportlich wertvollsten Erfolg. Der Juniorchef des Autohauses Zellhofer in St. Georgen belegte in der heimischen TEC7 ORM2 Meisterschaft hinter dem Steirer Günter Knobloch auf Renault Clio Rally3 heute den zweiten Platz und sicherte sich damit seinen ersten Rallye-Staatsmeistertitel. Zuvor holte sich Christoph Zellhofer zweimal die Gesamtwertung des international stark besetzten SUZUKI Cup auf den verschiedensten Rundstrecken in Europa.

Klar, dass dieser heutige Erfolg in Krumbach noch mehr Gewicht hat für ihn:“ Es war keine leichte Rallye zum Saisonende. Trotzdem ich vor diesem letzten Lauf in der Gesamtwertung in Führung lag, war die Situation etwas angespannt. Das hat sich für mich auch am ersten Tag gezeigt, wo ich nicht so schnell in die Rallye hineingefunden habe. Erst am zweiten Tag ist es für mich leichter gegangen, da konnte ich auch taktieren und mich an den Zeiten meiner Mitbewerber orientieren. Blickt man auf die ganze Saison zurück, dann war es ein durchaus harter Kampf mit den wesentlich leichteren Autos einiger Mitbewerber. Hier seien die Renault Clios erwähnt, da gab es viel Arbeit, um mit unseren Mehr-PS manchmal ein wenig schneller zu sein. Aber wir hatten auch Glück, speziell bei der Rallye Weiz, wo der größte Konkurrent Günter Knoblich einen Ausritt zu verzeichnen hatte. Trotzdem freue ich mich sehr über den Erfolg und hoffe auch in Zukunft bei weiteren Einsätzen im Motorsport erfolgreich zu sein. Bedanken möchte ich mich bei Anna Maria für ihren Einsatz und besonders auch bei unserem ZM-Racing Team, dass immer bereit war unseren SUZUKI bestmöglich auf die einzelnen Rallyes vorzubereiten.“

Auch Co-Pilotin Anna Maria Seidl aus Deutschland hatte maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg und krönte ihre Leistung mit dem persönlichen Gewinn des österreichischen Staatsmeistertitel für Beifahrer in der ORM2.
Glücklich über diesen Erfolg zeigte sich auch Vater Max Zellhofer:“ Ich freue mich für Christoph, er hat eine sehr gute Saison hingelegt, hat gut gekämpft und nie seinen Kampfgeist verloren. Auch für uns bedeutet dieser Staatsmeistertitel einen schönen Erfolg, auf den wir schon ein wenig stolz sein können.“

Sportpressedienst
Armin Holenia,
Wolfgang Nowak
|