Suzuki Motorsport
 
 
separator

Christoph Zellhofer geht gut vorbereitet in das Rallye-Saisonfinale:

 

OBM-Land der 1000 Hügel Rallye bringt spannendes ORM2 Finale um den Titel. Auch Co-Pilotin Anna Maria Seidl liegt in der Beifahrer-Wertung an der Spitze.

Fotos: Daniel Fessl, Harald Illmer

Am 28/29. August 2026 kommt es mit der OBM-Land der 1000 Hügel Rallye, mit Start und Ziel im niederösterreichischen Krumbach zur endgültigen Titelentscheidung in der TEC7 ORM2 Staatsmeisterschaft. Für ZM-Racing am Start ist unter anderem der 30-jährige Christoph Zellhofer mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl auf einem SUZUKI SWIFT ZMX.

Die Titelentscheidung fällt zwischen Christoph Zellhofer und dem Steirer Günther Knobloch, der auf der Nennliste mit Beifahrer Erik Fürst auf einem Renault Clio genannt hat. Die Ausgangsposition ist klar, aber etwas komplizierter ist der Weg zum Titel.

Vor dem Finale liegt Christoph Zellhofer mit 133 Punkten an der Tabellenspitze. Derzeit muss er auf Grund der Streichresultates das schlechteste Ergebnis mit 19 Punkten streichen, hat also vor dem Finale 114 Nettopunkte auf seinem Konto. Knobloch hat 105 Punkte und kein Streichresultat, da er in Weiz ausgefallen ist. Ergänzend zu betonen ist, dass beim letzten Lauf bei der Powerstage nicht die Anwendung drei, zwei, ein Punkt zur Anwendung kommt, sondern fünf, vier, drei, zwei, ein Punkt.

Dies bedeutet, selbst wenn Knoblich, derzeit hinter Zellhofer als Zweiter gereiht die ORM2 Wertung der Rallye und die Powerstage gewinnt, bekommt er 35 Punkte dazu und hat am Ende 140 Punkte. Wenn Zellhofer jeweils Zweiter wird, bekommt er 28 Punkte dazu und bringt es so auf 142 Punkte, was für ihn der Gewinn seines ersten Staatsmeistertitel bedeuten würde.

Natürlich gibt es noch einige andere rechnerische Varianten, die zu einer Titel-Entscheidung führen können. Dies trifft auch auf Zellhofers Co-Pilotin Anna Maria Seidl zu, die in der Beifahrerinnen-Wertung derzeit in Führung liegt.

Für Spannung ist also beim ORM2-Finale in Krumbach gesorgt. Christoph Zellhofer beteiligt sich aber nicht an diesen Spekulationen:“ Ich konzentriere mich ausschließlich auf die Situation vor Ort und werde versuchen eine möglichst fehlerlose Rallye zu fahren. Am Ende werden wir sehen, wo wir stehen und ob es für den Titel gereicht hat. Ich baue auf die Leistung von Anna Maria, auf unseren SUZUKI SWIFT ZMX und auf unsere Betreuungsmannschaft von ZM-Racing. Eines ist aber klar und das nehme ich auch mental zur Kenntnis, es genügt uns ein zweiter Platz in der Rallye und in der Powerstage, um im Gesamtergebnis der ORM2 vorne zu sein.“

Sportpressedienst
Armin Holenia, Wolfgang Nowak

separator