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SUZUKI MOTORSPORT CUP 2014
 

Suzuki Cup wieder im Rahmen der WTTC auf dem Salzburgring:

 

Bei diesem Support Race werden 30 Suzuki Swift an zwei Tagen zu sehen sein. Aus österreichischer Sicht heißt das Duell „Rookies gegen die Routiniers“.

Fotos: Zellhofer Motorsport

Nach der erfolgreichen Saisonpremiere des Suzuki Motorsport Cups auf dem Hungaroring in Budapest vor drei Wochen finden die Rennen 3 und 4 diesmal am 24./25.Mai auf der ultraschnellen Strecke des Salzburgrings statt. Man wird als Support Race im Rahmen der WTTC fahren. Dies hat den Vorteil, dass viele Zuschauer die Rennen der Suzuki-Armada verfolgen können. Es wird ein volles Feld geben, Österreich stellt 15 Piloten, die Ungarn kommen ebenfalls mit 15 Suzuki Swift, damit werden die Race-Fans 30 Suzukis in den beiden Rennen beobachten können.

Aus den Erfahrungen vom Hungaroring darf man erwarten, dass es bei den Österreichern vermutlich wieder zu einem knallharten Kampf der „jungen Wilden“ untereinander sowie gegen die „erfahrenen Routiniers“ kommen wird.

Einer, für den dies absolutes Neuland ist, heißt Christian Moshammer. Er möchte die Strecke auf dem Salzburgring kennenlernen und fährt mit dem Suzuki Swift von Roland Dorfner: „Ich werde zukünftig mit dem Ex-Porsche von Felix Wimmer im Alpenpokal unterwegs sein, da ist es wichtig, als Neuling Streckenkenntnisse zu besitzen und für Nahkämpfe gerüstet zu sein.“

Noch nicht ganz klar ist die Situation im Kärntner Team von Kevin Friesacher und Markus Hilberger. Eines ist aber sicher, Kevin Friesacher wird in Salzburg versuchen, seine momentane Führung im Suzuki Cup zu verteidigen bzw. auch weiter auszubauen: „Wichtig ist es, beide Autos nach vor zu bringen. Persönlich nehme ich gerne jedes Resultat zur Kenntnis, das mir weitere Punkte einbringt. Leicht wird es nicht werden, meine Verfolger sind nur knapp hinter mir, da werden auf dem Salzburgring die Windschattenduelle entscheiden.“ Ob Markus Hilberger oder ein neuer Fahrer, der erst einen Test absolvieren wird, zum Einsatz kommt, steht noch nicht fest. Sollte Hilberger selbst fahren, so hat er gute Erinnerungen an das Vorjahr: „Ich habe damals meine Suzuki-Premiere gefeiert, und was mich damals als Neuling besonders gefreut hat, ich bin dort auf Anhieb Achter geworden.”

Erster Verfolger von Friesacher ist Christoph Zellhofer (NÖ). Der Vorjahrs- Gesamtsieger des Suzuki Cups hat sich für Salzburg viel vorgenommen: „Mir liegt diese Hochgeschwindigkeitspiste sehr. Speziell die unglaublichen Windschatten-duelle machen die Sache so spannend. Im Vorjahr habe ich dort das erste Rennen gewonnen, dabei waren die ersten Drei in einem Zeitfenster von sieben Zehntel im Ziel. Diesen Erfolg möchte ich heuer wiederholen.“

Cup-Organisator Martin Zellhofer (NÖ) wird der mitfahrende Beobachter sein, der mit Argusaugen auf die diversen Zweikämpfe schauen wird: „Derzeit haben wir im Cup eine fahrerische Qualität erreicht, die schon in die Nähe von 100% kommt. Dazu kommt noch der immer stärker werdende Nachwuchs, der bei den einzelnen Rennen fast nicht mehr zu biegen ist. Ich hoffe auf zwei Rennen, bei denen die sportliche Fairness im Vordergrund steht.“

Bereits einmal dabei war der Kärntner Walter Kuss. Ihm gelangen im Vorjahr auf dem Red Bull Ring bei seiner Premiere im Suzuki Motorsport Cup die Ränge sieben und zwölf. Diese Plätze möchte Kuss in Salzburg verbessern.

Ein erfreuliches Wiedersehen gibt es mit dem Deutschen Rudolf Degenbeck: „Ich habe meinen Swift voriges Jahr nach Saisonende verkauft. Max Zellhofer gibt mir für den Salzburgring jetzt einen Wagen, mit dem ich die beiden Rennen bestreiten werde. Im letzten Jahr war ich dort schon einmal Fünfter.“

Überraschend mit dabei ist auch der regierende österreichische 2WD-Rallye-Staatsmeister Michael Böhm (W): „Mich hat Max Zellhofer angerufen und gemeint, er sucht einen zuverlässigen Fahrer für Salzburg. Diese Möglichkeit habe ich natürlich aufgegriffen. Es ist eine angenehme Abwechslung, auf der Rundstrecke im Rahmen der WTTC Serie zu fahren und dort einen Sebastian Loeb bei der Arbeit zu sehen. Außerdem bin ich stolz, in der Suzuki-Familie aktiv zu sein.”

Heuer erstmals am Start ist Alex Maier. Der Salzburger Lokalmatador belegte im vergangenen Jahr bei beiden Rennen jeweils den zweiten Platz. Die Zielsetzung für heuer ist trotz einer langen Pause daher ziemlich klar: „Das sollte nur ein Sieg bzw. ein Podiumsplatz sein. Ich fühle mich auf dem Salzburgring wohl, es wird wieder erbitterte Duelle geben, außerdem bin ich der einzige Salzburger der an diesem Wochenende aktiv im Einsatz bin. “

Etwas pessimistischer zeigt sich Routinier Hans Egger-Richter (NÖ): „Mit meinem doch schon in die Jahre gekommenen Auto rechne ich mir in Salzburg keine großen Chancen aus. Trotzdem werde ich natürlich versuchen, das Beste aus der Sache zu machen.“

Wesentlich optimistischer kommt der Oberösterreicher Tobias Weichenberger nach Salzburg: „Ich habe im Vorfeld schon einmal getestet, bin aber dort noch kein Rennen gefahren. Von meinen Mitbewerbern habe ich gehört, dass die Rennen durch das Windschatten-Fahren sehr knapp sind. Ich erhoffe mir eine ähnlich gute Leistung wie auf dem Hungaroring.“

Ähnlich sind die Ziele des Tirolers Lukas Niedertscheider: „Ich kenne den Salzburgring schon aus dem Vorjahr, wo ich einen sechsten und einen siebenten Platz erreicht habe. Diese Resultate möchte ich heuer natürlich verbessern und schon ganz vorne mitkämpfen. Wichtig ist es, viele Punkte für die Meisterschaft einzufahren und noch wichtiger ist es, dass die beiden Rennen sportlich fair über die Bühne gehen.“

In bestechender Form hat sich in Ungarn der Niederösterreicher Johannes Maderthaner gezeigt. „Leider bin ich im zweiten Rennen mit Motoraussetzern ausgefallen. Bis dahin ist es sehr gut für mich gelaufen. Diese Leistung möchte ich in Salzburg wiederholen und bin daher sehr optimistisch.“

Die weiteste Anreise hat wieder der Schweizer Thomas Berger: „Für mich ist der Salzburgring absolutes Neuland. Ich werde vermutlich einiges Lehrgeld zahlen müssen, werde jedoch alles geben, um besser auszuschauen als beim ersten Rennwochenende in Budapest mit dem sechsten und siebenten Platz. Trotzdem freue ich mich schon auf Salzburg.“

Das trifft auch auf den Oberösterreicher Lukas Puchinger zu. „Ich kenne den Salzburgring aus dem Zweiradsport, wo ich meine ersten Erfahrungen sammeln konnte. Mein Ziel ist es, gegenüber den ersten Rennen in Ungarn nun eine Niveausteigerung zu erreichen. Das werden mir sicher mein Team und die Mechaniker ermöglichen, die mich schon in Ungarn sehr gut unterstützt haben.“

Punktestand im Suzuki Motorsport Cup vor den Rennen auf dem Salzburgring:

Rang
Pilot
Punkte
01.
Kevin Friesacher (Kärnten)
22
02.
Christoph Zellhofer (NÖ)
20
03.
Lukas Niedertscheider (Tirol)
19
04.
Hans Egger-Richter (NÖ)
16,5
05.
Tobias Weichenberger (OÖe)
15
06.
Martin Zellhofer (NÖ)
12
07.
Thomas Berger (Suisse)
11,5
08.
Karl Heinz Leitgeb (Ktn)
9,5
09.
Lukas Puchinger (OÖe)
8,5
10.
.Johannes Maderthaner (NÖ)
7,5
10.
Markus Hilberger (Ktn)
7,5

Zeitplan für des Suzuki Motorsport Cup auf dem Salzburgring:

Freitag, 23. Mai 2014:
11.00 – 12.00 Uhr Test
15.00 – 15.25 Uhr Freies Training 1
17.00 – 17.25 Uhr Freies Training 2

Samstag, 24. Mai 2014:
9.40 – 10.05 Uhr Qualifying
12.30 – 13.00 Uhr 1. Rennen

Sonntag, 25. Mai 2014:
9.45 – 10.15 Uhr 2. Rennen

Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

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