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SUZUKI MOTORSPORT CUP 2014
 

Suzuki Swift Cup Europe bringt 30 Fahrzeuge auf den Red Bull Ring:

 

Fans sehen reinrassigen Rundstreckensport mit vielen Windschattenduellen und tollen Zweikämpfen. Gesamtsieger des ersten Rennens wird Bence Ballogh (HUN), die Österreicherwertung gewinnt Christoph Zellhofer (NÖ) vor Lukas Niedertscheider (Tirol) und Martin Zellhofer (NÖ).

Fotos: Harald Illmer

Bei wechselhaften Bedingungen wurde auf dem Red Bull Ring in Spielberg, im Rahmen der Truck Race Trophy, der fünfte Lauf des Suzuki Swift Cup Europe ausgetragen. Gefahren wurde auf dem kleinen 2,3 Kilometer langen, verkürzten Südkurs der Grand Prix Strecke.

Am Start waren 17 Piloten aus der heimischen Serie und 13 Fahrer aus dem benachbarten Ungarn. Bei den Österreichern war auch erstmals mit Nicolaj Moller-Madsen ein junger Mann aus Dänemark dabei, der mit seinem Start den Ring kennen lernen wollte.

Schon im Qualifying erwiesen sich die Ungarn wieder als äußerst stark. Die ersten zwei Startreihen waren mit Straub, Balogh, Csik und Benyövon von unseren Nachbarn besetzt, lediglich der Däne konnte sich an die fünfte Stelle schieben, während Kevin Friesacher aus der zehnten Position und Christoph und Martin Zellhofer das Rennen von den Plätzen Elf und Zwölf in Angriff nahmen. Dahinter mit Lukas Puchinger und Tobias Weichenberger zwei echte heimische Rookies.

Im Rennen selbst starteten die Ungarn am besten und setzten sich auf Grund ihrer ausgezeichneten Startpositionen an die Spitze des Feldes. Einzig der Däne Moller-Madsen versuchte in die ungarische Phalanx einzudringen, wurde aber relativ rasch durch eine kräftige Feindberührung aus dem Verkehr gezogen. Die Ungarn blieben bis zum Ende des Rennens überlegen und beendeten in der Reihenfolge Bence Balogh vor Janos Csik, Krisztian Straub, Janos Miss und Robert Madar das erste Rennen, dass durch zwei Safety-Car Phasen, bedingt durch Unfälle, etwas beeinflusst wurde. Auch heftig einsetzender Regen während des Rennens führte zu einigen Verschiebungen im Klassement, wobei die österreichischen Piloten in dieser Phase gute Figur machten.

Schlussendlich dominierte im heimischen Suzuki Cup Christoph Zellhofer vor Kevin Friesacher, Tobias Weichenberger und Lukas Niedertscheider. Friesacher wurde nach dem Rennen wegen unsportlichem Verhalten von den Sportkommissären für das gesamte Wochenende mit zwei Rennen disqualifiziert und aus der Wertung genommen. Außerdem hatten einige Piloten Zeitstrafen wegen Verlassen der Strecke bekommen, so dass sich das Resultat, wie nachstehend angeführt, noch veränderte. Das Rennen wurde nach 26 Minuten durch einen Unfall von Hans Egger-Richter mit einem ungarischen Teilnehmer auf der Start- Zielgeraden, vorzeitig abgebrochen.

Martin Zellhofer, Alexander Maier, Thomas Berger und auch Günther Wiesmeier boten tolle Zweikämpfe, Im Duell Teamchef Roland Dorfner gegen seinen Logistiker Max Wimmer von World of Motorsports war Dorfner der Schnellere. D Die einzige Dame im Feld der Österreicher, Barbara Watzl bot bei ihrem ersten Start eine tadellose Leistung und landete auf dem 8. Platz. Sie wurde von ihrem Freund Andreas Aigner und zusätzlich von Rallyepilot Hermann Neubauer tatkräftig unterstützt. Sehr gut hielt sich auch der Kärntner Walter Kuss, der nicht nur mit einem siebenten Platz glänzte, sondern auch mit einem von ihm zur Verfügung gestellten, speziellen Kärntner Nudelbuffet, für Furore bei seien Fahrerkollegen sorgte.

Ergebnis der Österreicher beim ersten Rennen:

Rang
Pilot
Zeit
01.
Christoph Zellhofer (NÖ)
26:14,110 Minuten
02.
Lukas Niederscheider (Tirol)
+ 3,423
03.
Martin Zellhofer (NÖ)
+ 4,355
04.
Thomas Berger (Suisse)
+ 6,827
05.
Hans Egger-Richter (NÖ)
+ 7,531
06.
Tobias Weichenberger (Oöe)
+ 11,416
07.
Walter Kuss (Ktn)
+ 24,121
08.
Barbara Watzl (StmK)
+ 27,925
09.
Günther Wiesmeier (OÖe)
+ 28,840
10.
Roland Dorfner (W)
+ 33,403
11.
Max Wimmer (W)
+ 33,866
12.
Alexander Maier (Szbg)
+ 36,157
13.
Johannes Maderthaner (NÖ)
+ 42,139
14.
Lukas Puchinger (OÖe)
+ 3 Runden (Unfall)

Nicolaj Moller Madsen (DK) wurde wegen seines Unfalles nicht gewertet, Markus Hilberger (Ktn) konnte wegen eines technischen Problems nicht starten und Kevin Friesacher wurde nach dem Rennen, dass er als Zweiter beendet hat, wegen unsportlichem Verhalten für das gesamte Wochenende disqualifiziert.

Die Stimmen nach dem Rennen:

Sieger Christoph Zellhofer:“ Es war sehr viel Bewegung in diesem Rennen. Nicht nur die Positionskämpfe waren heftig, sondern auch der plötzliche Regen sorgte für zusätzliche Spannung. Mit einem guten Start habe ich mir eine gute Ausgangsposition geschaffen, mein Sieg war wichtig für den Punktestand in der Meisterschaft.“

Lukas Niedertscheider als Zweiter:“ Es war ein sehr aufregendes Rennen. Nach einem guten Start konnte ich mich von weiter rückwärts langsam mit viel Geduld nach vorne arbeiten. Speziell die Zweikämpfe mit Tobias Weichenberger haben viel Spaß gemacht. Mit Platz Zwei bin ich natürlich zufrieden, so ein Resultat ist für die Meisterschaftstabelle enorm wichtig.“

Martin Zellhofer als Dritter:“ Eigentlich habe ich nicht mit diesem Platz gerechnet, aber die Zeitstrafen haben mich nach vorne gebracht. Das Rennen mit dreißig Autos auf dem kleinen Kurs besonders hart, es gab viele Berührungen die aber glimpflich ausgegangen sind.“


Gesamtpunktestand vor dem heutigen zweiten Rennen:

Rang
Pilot
Punkte
01.
Christoph Zellhofer (NÖ)
60
02.
Kevin Friesacher (Ktn)
43
03.
Tobias Weichenberger (OÖ)
39
03.
Lukas Niedertscheider (Tirol)
39
05.
Martin Zellhofer (NÖ)
38
06.
Hans Egger-Richter (NÖ)
37,5
07.
Thomas Berger (CH)
28,5
08.
Lukas Puchinger (OÖ)
22
09.
Johannes Maderthaner (NÖ)
18
10.
Markus Hilberger (Ktn)
17,5
11.
Alex Maier (Slzbg)
17
12.
Michael Böhm (W)
16,5
13.
Walter Kuss (Ktn)
13
14.
Karl Heinz Leitgeb (Ktn)
9,5
14.
Rudolf Degenbeck (DEU)
9,5
16.
Barbara Watzl, (Stmk)
7,5
17.
Christian Moshammer (W)
7
17.
Günther Wiesmaier (OÖe)
7
19.
Roland Dorfner (W)
6,5
20.
Max Wimmer (W)
6
21.
Nikolaj Moller-Madsen (DK)
5

Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

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