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SUZUKI CUP EUROPE
 

SUZUKI Cup EUROPE mit zwei Rennen auf dem Red Bull Ring!

 

Zweites Rennwochenende mit Piloten aus Polen, Ungarn und Österreich. Österreich stellt in der Steiermark 13 Piloten und hofft auf zwei Heimsiege.

Fotos: Suzuki Team Austria

Das ursprünglich auf dem Red Bull Ring in Spielberg vom 21.-23. Mai 2021 geplante zweite Rennwochenende des SUZUKI Cup EUROPE im Rahmen der Leeb-Rundstreckentrophy, musste schon im Vorfeld auf Grund der damals aktuellen COVID-Bestimmungen abgesagt und auf nächstes Jahr verschoben werden.

Nunmehr hat sich aber fast zum gleichen Zeitpunkt die Gelegenheit ergeben, am Freitag 21. und Samstag, 22. Mai zwei Rennen für den SUZUKI Cup EUROPE in Spielberg zu fahren. Möglich gemacht hat das Bernhard Fischer, der als Veranstalter des P9 Raceweekends mehrere Serien dort empfangen wird, wie z.B. die Boss GP-Serie mit älteren Formel 1 Autos, die Drexler Formel 3 Serie von Franz Wöss und die P9 Challenge mit der Langstrecken P9 Endurance Serie.

Nach dem Auftakt des SUZUKI Cup EUROPE mit drei Rennen auf dem Hungaroring Mitte April, wird nun neuerlich auf einer Formel 1 Strecke gefahren. In Ungarn waren 10 Akteure aus Ungarn, neun Piloten aus Österreich und fünf Starter aus Polen im Bewerb. Ähnlich, möglicherweise etwas mehr, wird sich das Feld der SUZUKI Piloten auf dem Red Bull Ring zeigen.

Rein sportlich führen die Ungarn Adam Lengyel und Gabor Tim knapp in der Punktetabelle der SUZUKI Cup EUROPE vor dem besten Österreicher Dominik Haselsteiner (Wimmer Werk Motorsport), doch blickt man nach dem Hungaroring auf die Siegerbilanz, führen die Österreicher mit zwei Siegen durch Max Wimmer und Dominik Haselsteiner vor einem Sieg von Adam Lengyel mit 2:1.

In der heuer neu ausgeschriebenen Österreicher-Wertung des SUZUKI Cup Austria liegen die beiden Wimmer Werk Piloten Dominik Haselsteiner und Max Wimmer vor den beiden Piloten des SUZUKI Tam AUSTRIA Max Zellhofer und Philipp Dietrich in Führung.

Bei den heimischen Vertretern ist nach dem Tiroler Michael Mayr der seine Premiere in Ungarn feierte, nunmehr auch der Niederösterreicher Gottfried Cepin als Newcomer für den Red Bull Ring zu begrüßen.

Österreich ist durch folgende Piloten und Teams auf dem Red Bull Ring vertreten:

112 Wiesmeier Günther Wimmer Werk Motorsport Oberösterreich
114 Haselsteiner Dominik Wimmer Werk Motorsport Niederösterreich
126 Wimmer Max Wimmer Werk Motorsport Wien
196 Lemmerhofer Daniel Wimmer Werk Motorsport Oberösterreich
111 Weghofer Dr. Erich Wimmer Werk Motorsport Niederösterreich
197 Edenstöckl Günther Wimmer Werk Motorsport Oberösterreich
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107 Mayr Michael SUZUKI Team Austria Tirol
110 Zellhofer Christoph SUZUKI Team Austria Niederösterreich
146 Ohrfandl Fabian SUZUKI Team Austria Niederösterreich
164 Zellhofer Max SUZUKI Team Austria Niederösterreich
171 Dietrich Philipp SUZUKI Team Austria Niederösterreich
160 Cepin Gottfried SUZUKI Team Austria Niederösterreich

Alle diese 12 Piloten bestreiten die beiden Rennen auf einem SUZUKI Swift 1,4 T, dazu

kommt noch als Dreizehnter Johannes Maderthaner vom SUZUKI Team Austria aus Niederösterreich, der einen SUZUKI Swift 1,6 mit der Startnummer 121 an den Start bringt.

Stimmen der Fahrer vor dem Red Bull Ring:

Max Wimmer:“ Beim Saisonauftakt in Ungarn war das für mich ein echtes Kennenlernen, da viele neue Fahrer, darunter viele junge Piloten aus Polen und Ungarn erstmals gestartet sind. Wichtig wird es sein, dass man diesmal auf die Tracklimits achtet und dass die beiden Rennen fair über die Bühne gehen. Ich selbst bin mental gut aufgestellt und voller Tatendrang.“

Max Zellhofer:“ Mit meiner Form bin ich zufrieden. Es macht unheimlichen Spaß sich mit den doch wesentlich jüngeren Fahrern zu matchen. Wichtig ist dabei die Fairness, das ist das Wichtigste für alle Piloten. Wer sich nicht daran hält, sollte dementsprechend von den Sportkommissären und dem Rennleiter darauf aufmerksam gemacht werden und in einem krassen Fall auch bestraft werden.“

Johannes Maderthaner:“ Für mich gilt auch für heuer, immer wieder in jedem Rennen gleichmäßig Punkte sammeln. Am Ende des Jahres wird dann zusammengezählt. Mit dieser Taktik habe ich im letzten Jahr in meiner Klasse den zweiten Platz belegen können. Ähnliches stelle ich mir auch für die heurige Saison vor.“

Christoph Zellhofer:“ Mit dem Saisonanfang am Hungaroring war ich nicht unbedingt zufrieden. Ich erwarte mir daher für Spielberg schon eine Steigerung, das Punktekonto für die Gesamtwertung mit neun Punkten ist einfach zu wenig, schließlich habe ich schon zweimal die Cup-Gesamtwertung gewonnen.“

Philipp Dietrich:“ Ich kann es kaum erwarten auf dem RB-Ring wieder die ersten Runden zu drehen. Die einzigartige Streckenführung ist mir sehr sympathisch und ich erhoffe mir gute Ergebnisse. Wir werden mit einem optimal abgestimmten Auto nach Spielberg kommen und nützen jetzt schon die Zeit den Einsatz vorzubereiten. Die Tracklimits speziell in den letzten beiden Kurven werden sicher ein Thema werden, da muss man richtig aufpassen.“

Günther Edenstöckl:“ Spielberg ist für mich heuer mein erstes Rennen. Vor zwei Jahren bin ich beim ersten Rennen als Vierter knapp am Podium vorbeigefahren, bei Rennen 2 wurde ich als Sechster abgewunken, also gesamt gesehen ist der Red Bull Ring ein guter Boden für mich. Wenn ich ähnliche Resultate einfahre wäre ich schon sehr zufrieden Ich gehe das Ganze ohne besonderen Druck an und möchte zwei saubere Rennen ohne besondere Zwischenfälle fahren.“

Dr. Erich Weghofer:“ Nach einer als Arzt bedingten beruflichen Pause, freut es mich wieder einmal richtige Rennluft zu schnuppern. Dementsprechend sind auch meine Vorstellungen für den Red Bull Ring. Ich möchte in den beiden Rennen einfach eine solide Leistung abgeben und was das Wichtigste ist, auch dementsprechenden Spaß an der Sache zu haben. Darüber hinaus freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Wimmer Werk Motorsport, wir haben darüber im Vorfeld schon gesprochen.“

Gottfried Cepin:“ Ich habe meine Motorsportkarriere erst mit 39 Jahren begonnen und habe im Renauer Team einige Jahre verbracht, wo ich mit Formel Ford, Formel 3 und LMP2 Boliden unterwegs war. Durch einen geschäftlichen Kontakt mit Fabian Ohrfandl bin ich auf den SUZUKI Cup EUROPE aufmerksam geworden und nehme nun mit 61 Jahren einen zweiten Anlauf meiner Motorsportkarriere. Ich lebe im Waldviertel in der Nähe von Horn, mein Ziel für die beiden Rennen in Spielberg ist es, spaßhalber nicht Letzter zu werden.“

Dominik Haselsteiner:“ Wenn ich in der Steiermark ähnliche Resultate erreiche, wie beim ersten Rennwochenende auf dem Hungaroring, wäre ich schon sehr zufrieden. Meine Chancen stehen absolut gut, ich bin in Form, mein Auto bestens vorbereitet, also die besten Voraussetzungen für ein Heim Rennwochenende. Dazu kommt noch, dass mir der Red Bull Ring von der Streckenführung her besonders liegt, viel wird natürlich von der Konkurrenz abhängen, da sind einige echte Glüher darunter.“

Günther Wiesmeier:“ Nach meiner langen Rennpause (Unfall und Corona) habe ich bei meinem Comeback in Ungarn noch einige Mängel vor allem in der Qualifikation und beim Start der jeweiligen Rennen festgestellt. Dahingehend gilt es jetzt zu arbeiten. Ich fühle mich körperlich absolut wieder bereit, vordere Plätze zu belegen, der Speed war schon in Ungarn sehr gut, also hoffe ich jetzt wieder auf eine weitere Leistungssteigerung in Spielberg.“

Fabian Ohrfandl:“ Meine Ergebnisse vom Saisonauftakt in Ungarn waren nicht gerade berauschend. Erst im 3. Rennen war die Performance halbwegs akzeptabel. Zurzeit fehlen mir Trainingsfahrten, was aber durch mein berufliches Engagement nicht möglich erscheint. Für den Red Bull Ring werde ich natürlich versuchen wieder vorne mitzumischen. Wie schwer diese Aufgabe werden wird, kann man erst nach dem freien Training halbwegs einschätzen.“

Mag. Michael Mayr:“ Bei meiner Premiere in Ungarn ging für mich durch das Hineinschnuppern in den Motorsport, ein Traum in Erfüllung. Nach acht Trainingseinheiten und 400 Trainingskilometern ging es über das Qualifying zu den drei Rennen. Für mich war alles neu, vom Start bis zur 22 Sekunden Zeitstrafe für mehrmaliges Nichtbeachten der Tracklimits verließ ich den Hungaroring mit voller Euphorie für den Motorsport. In Spielberg möchte ich natürlich noch schneller werden und dabei den SUZUKI noch besser kennenzulernen. Ich möchte jedenfalls jeden einzelnen Rennkilometer zu genießen.“

Daniel Lemmerhofer:“ Bei mir ist es derzeit noch unsicher, ob ich überhaupt berufsbedingt starten kann. Aber wenn ich dabei bin, dann mit vollem Ehrgeiz und mit großem Spaßfaktor. Ich habe mich schon beim Saisonauftakt in Ungarn sehr wohl gefühlt und möchte diese dabei gewonnenen Erfahrungen auch für die beiden Rennen in die Steiermark mitnehmen.“

Zeitplan des SUZUKI Cup EUROPE für die Rennen auf dem Red Bull Ring:

Freitag, 21. Mai 2021:
16,35 – 17,05 Uhr freies Training

Samstag, 22. Mai 2021:
10,20 – 10,40 Uhr Qualifikation
13,40 – 14,05 Uhr 1. Rennen über 25 Minuten
17,25 – 17,50 Uhr 2. Rennen über 25 Minuten

Cupstand:

Aktueller Zwischenstand (.pdf)

Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

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