30-jähriger muss im ORM2 Titelkampf mit Co.-Anna Maria Seidl voll punkten. SUZUKI SWIFT ZMX wurde bestens vorbereitet, jetzt muss noch Wetter passen.
Fotos: Daniel Fessl
Es wird eine enge Kiste in Weiz werden, wo der vorletzte Lauf in der TEC7 Rallye Staatsmeisterschaft von 16. bis 18. Juli 2026 stattfinden wird. Studiert man den momentanen Punktestand in der ORM2-Meisterschaft dann kann man feststellen, dass zwischen dem in Führung liegenden Steirer Günther Knobloch und ZM-Racing Team Pilot Christoph Zellhofer nur eine Differenz von fünf Punkten zu Buche steht.

Nachdem die erste heurige Saisonhälfte für Christoph Zellhofer nicht unbedingt glücklich verlaufen ist, konnte sich der Niederösterreicher aus St. Georgen im Ybbsfelde bei der letzten Rallye im Murtal rehabilitieren, er gewann dort die ORM2 Wertung mit Sieg in der Powerstage. Um nun in Weiz die Führung in der Meisterschaft zu übernehmen, braucht Christoph einen Sieg mit vollem Punktemaximum:“ Das heißt im Klartext jeweils viele Bestzeiten auf den Sonderprüfungen sowie Sieg in der Powerstage. Das Rezept dazu ist einfach, voller Angriff vom ersten Meter an beginnend, keine Fehler machen und Glück mit den äußeren Bedingungen haben. Damit gemeint sind trockene Strassenbedingungen, wo schlussendlich die PS-Mehrheit trotz des höheren Gewichtes gegenüber dem wesentlich leichteren Renault Clio die Oberhand behält. Glaubt man an die Wettervorhersagen dann soll es schönes Wetter an den beiden Rallyetagen geben. Aber die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigt, dass diese Rallye immer wieder wettertechnisch für Überraschungen sorgt. Sind die Streckenbedingungen nass, dann ist es für mich sehr schwer unsere Mehr-PS auf die Strasse zu bringen. Ein bisschen Glück wird notwendig sein, um unser Vorhaben auch in die Tat umzusetzen.“

Auch die deutsche Co-Pilotin Anna Maria Seidl hofft auf ein wenig Wetterglück:“ Wir werden uns ganz speziell auf die Rallye Weiz vorbereiten, werden versuchen einen tollen Schrieb zu erarbeiten, ich werde jedenfalls von Beginn an sehr motiviert sein, um für Christoph optimale Bedingungen beim Fahren zu schaffen.
Sollte es den Beiden gelingen in Weiz die ORM2-Wertung und die Powerstage trotz 13 weiterer Mitbewerber zu gewinnen, dann wird es in der Meisterschaft vor dem letzten Lauf zu einem Führungswechsel kommen. Für absolute Spannung ist also gesorgt.
Sollte das gelingen, dann fällt die endgültige Entscheidung um den Staatsmeistertitel erst beim Saisonfinale bei der 1000 Hügelland Rallye in Krumbach.
Sportpressedienst
Armin Holenia,
Wolfgang Nowak |